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Ohrenleiden werden oft unterschätzt

Welche Krankheiten der Ohren häufig sind und welche Ursachen sie haben – Unser Ohr ist ein Organ, das bei vielen gesunden Menschen keine Probleme verursacht. Dabei sollte man nicht unterschätzen, wie empfindlich es ist: Der Gehörsinn ist eine sensible Konstruktion, deren Aufgabe es ist, Schallwellen nicht nur aufzunehmen, sondern auch in elektrische Signale umzuwandeln. Man muss sich dies wie eine äußerst filigrane Technik vorstellen. Außerdem sitzt im Ohr auch der Gleichgewichtssinn. Wer von Schwindel betroffen ist, weiß, wie groß die Belastung werden kann, wenn unser Gleichgewicht aus der Balance gerät. Das Ohr reagiert insgesamt sehr sensibel auf Krankheiten oder Funktionsstörungen im Körper.

Wann muss ich zum HNO-Arzt?

Schon geringe Ohrenschmerzen werden bereits als sehr störend empfunden; auch ein Jucken im Ohr kann sehr unangenehm sein. In beiden Fällen ist es besonders wichtig, den Gehörgang nicht mit Wattestäbchen oder anderen Instrumenten zu stören oder gar zu verletzen. Eher sollte man auf Kopfhörer und Ohrstöpsel verzichten. Auch bestimmte Kosmetika können das Ohr reizen. Wenn die Probleme länger andauern, sollte man einen HNO-Arzt aufsuchen. Gründe für Schmerzen oder Jucken in den Ohren können z. B. Infektionen oder entzündliche Prozesse sein. Das Ohr ist besonders anfällig dafür, Folgeschäden zu entwickeln, wenn Ohrenkrankheiten nicht früh genug diagnostiziert und therapiert werden.

Häufig und gut zu therapieren: die Mittelohrentzündung

Wenn man eine Mittelohrentzündung hat, die sich oft durch Schmerzen oder Jucken äußert, riskiert man dauerhafte Schäden am Innenohr, was den Hörsinn einschränken kann. Kinder haben besonders häufig eine Mittelohrentzündung. Die Therapie besteht dann meist in Medikamenten, die die Schwellung abschwellen lassen, oder Antibiotika. Grundsätzlich gilt: Die Mittelohrentzündung gehört in die Hände eines HNO-Arztes. Hausmittel wie Wärmeanwendungen können eine Verschlimmerung der Symptome provozieren. Auch Zwiebelsäckchen und Ohrenkerzen haben sich als weitgehend nutzlos herausgestellt.

Besonders lästig und leider oft zäh: der Hörsturz

Der Hörsturz ist eine besonders schwierige Krankheit. Es tritt meist sehr plötzlich und völlig unerwartet auf, ohne sich anzukündigen. Schlagartig ist man auf einem Ohr ganz und annähernd taub. Nicht selten entsteht der Hörsturz zusammen mit einem Tinnitus, also einem summenden, pfeifenden oder klingelnden Geräusch im Ohr ohne äußere Ursache. Früher hat man den Hörsturz als einen Notfall klassifiziert, der sofortiger Behandlung bedarf. Heute rät man eher zu einer Phase der stressfreien Ruhe; dann bildet sich der Hörsturz oft schon nach ein bis zwei Tagen wieder zurück. Wenn nicht, sollte der nächste Weg zum HNO-Arzt führen. Gut 60 Prozent aller Betroffenen können vollständig geheilt werden. Das häufig beim Hörsturz eingesetzte Medikament Kortison hilft vielen, ist aber nicht unumstritten. Eine eindeutige Zulassung des Arzneimittels für diese Krankheit gibt es in der BRD nicht. Daher müssen Sie häufig auch die Kosten selbst tragen. Etwa ein Drittel der Patienten behält dauerhaft Probleme wie Tinnitus oder Schwerhörigkeit.

Wie entsteht ein Hörsturz?

Die genauen Entstehungsgründe des Hörsturzes stehen noch nicht fest. Allerdings ist er oft kombiniert mit einem Tinnitus. Der Zusammenhang zwischen psychischem Stress (sei es privat oder beruflich) mit einem Hörsturz gilt als annähernd sicher. Aus diesem Grunde und aufgrund der Beobachtung, dass viele Betroffene Stress empfinden, halten manche Forscher den Hörsturz für einen Abwehrmechanismus des gestressten, überforderten Körpers. Dann wäre von einer psychosomatischen Funktion des Körpers auszugehen, die vor Überforderung schützen soll: Das Ohr schirmt den Organismus von der Außenwelt ab, indem es sich „ausschaltet“. Wenn gleichzeitig ein Ohrgeräusch auftritt, spricht man zunächst von akutem Tinnitus. Dieser kann mit dem Hörsturz wieder nachlassen. Dauert er über mehr als ein halbes Jahr an, wird der Tinnitus chronisch. Depressionen und Gefühle von Unzufriedenheit machen ihn wahrscheinlicher und lassen ihn oft schlechter abheilen. Gegen einen Hörsturz wird Ruhe ohne Stress empfohlen, Musik über Kopfhörer sollte man nicht hören. Ein Rauchstopp kann die Symptome verbessern. Bei einem Tinnitus hingegen ist keine völlige Abgeschiedenheit sinnvoll, denn sonst können die Töne lauter werden. Statt dessen sollte man entspannen, Musik

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