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Schwerhörigkeit ist zunehmend auch ein Problem der Jüngeren

Experten sind alarmiert: Immer mehr Jugendliche sind von einer Schwerhörigkeit betroffen. Damit wird noch einmal klar, was man schon immer gewusst hat: Nicht nur alte Menschen können schwerhörig sein. Die Gründe liegen hauptsächlich im zunehmenden Lärm in der Freizeit. Musik über Kopfhörer, Konzerte, Discos, Verkehr etc. sind hier die Ursachen.

Jugendliche Schwerhörige: ein Report der Barmer GEK

Ein kürzlich veröffentlichter Bericht der Barmer GEK Krankenkasse zeigt, dass immer mehr Verschreibungen von Hörhilfen auch für junge Menschen stattfinden. Bei den jungen Versicherten der Barmer in Brandenburg ist bei der Verschreibung von Hörgeräten ein Zuwachs von einem Drittel zu verzeichnen – vor allem im Alter von 15 bis 20 Jahren. In Brandenburg sind rund 122.000 Menschen von einer Schwerhörigkeit betroffen, das sind 5 Prozent der brandenburgischen Bevölkerung. In der gesamten BRD ist es ein Prozent weniger.

Warum sind immer mehr Jugendliche schwerhörig?

Leider ist festzustellen, dass junge Menschen oft nachlässiger mit ihrem Gehör umgehen. Sie konsumieren stundenlang laute Musik, auch über Kopfhörer, die direkt in das Ohr führen und von daher besonders gefährlich für die Ohrgesundheit sind. Da eine Schwerhörigkeit sich meist schleichend entwickelt, wird die Diagnose oft erst nach Jahren gestellt. Dabei ist bekannt, dass besonders bei Schülern, Studenten und Auszubildenden ein Hörverlust negative Folgen auf den Lernerfolg und auf die sozialen Bindungen haben kann. Bei Schwerhörigkeit kann man dem Unterricht nicht richtig folgen. Dass immer mehr Hörgeräte verschrieben werden, ist aber nicht nur der Tatsache zuzuschreiben, dass mehr junge Leute an Schwerhörigkeit leiden. Es liegt auch daran, dass die Geräte immer kleiner werden und nicht mehr so leicht zu entdecken sind.

Der Berufsverband der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte ruft zum Handeln auf

Inzwischen hat sogar der Berufsverband der HNO-Ärzte die Gesetzgebung aufgefordert, aktiv zu werden. So soll beispielsweise Spielzeug, das viel Lärm verursacht, entsprechend gekennzeichnet werden. Auch sollen tragbare Musikgeräte und Kopfhörer nicht mehr als 80 Dezibel Lärm von sich geben. Begründet wird diese Forderung damit, dass sich die Schwerhörigkeit besonders im Bereich der hohen Frequenzen bei jungen Menschen seit 1990 verzweifacht hat. Dabei sind die Smartphones, die MP3-Player und Konzerte besonders schädlich für das menschliche Innenohr. Meist kann das Gehör die Problematik für längere Zeit ausgleichen und aushalten, aber irgendwann treten die Konsequenzen auf den Plan. Dann stellen sich Tinnitus, Hörstürze oder leichte Hörschwächen ein. Die Spätfolgen zeigen sich heute nicht mehr nur im hohen Alter, sondern auch schon ab 40 Jahren. Die neuen Hörgeräte sind nicht nur im Design oft auf junge Leute ausgerichtet, sondern lassen sich nicht selten auch per App bedienen.

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